Im März 2016 machten meine Frau und ich eine Kreuzfahrt von Hong Kong nach Dubai. Hohe Temperaturen und schwüles Klima bewirkten, dass mir in Vietnam beim Treppensteigen plötzlich das Atmen schwerfiel. Aufgeregt besuchte ich gleich den Schiffsarzt, weil ich bereits in der Vergangenheit Probleme mit dem Herzen hatte. Dieser diagnostizierte einen bevorstehenden Herzinfarkt und überwies mich zur gründlichen Untersuchung in eine spezialisierte Herzklinik in Singapur. 

In Singapur wartete Gott sei Dank bereits ein Krankenwagen auf mich, der mich unmittelbar in die Klinik brachte. Dort wurde ich sofort auf die Intensivstation verlegt, was aber etliche Formalitäten mit sich brachte, unter anderem auch den Nachweis einer Mitgliedschaft bei einer Zusatzversicherung. Glücklicherweise konnte ich meine CMCM-Mitgliedskarte vorlegen. Parallel kontaktierten wir die CMCM-Assistance, welche alle Schritte in die Wege leitete, damit sich ein Betreuer einer lokalen Versicherung, die Partner der Inter Mutuelles Assistance (IMA) ist, um meine Frau und mich kümmerte. 

Der Aufenthalt im Krankenhaus wurde leider länger als geplant. Unser Schiff war bereits wieder auf See, sodass wir auf uns alleine gestellt waren, in einem fremden Land, ohne Sprachkenntnisse. Aber zum Glück dauerte dieser Zustand nicht lange an. Ein Arzt der CMCM-Assistance kontaktierte und beriet mich mehrmals, nachdem er mit dem behandelnden Arzt gesprochen hatte. 

In der Herzklinik in Singapur musste alles sehr schnell gehen. Der zuständige Kardiologe riet mir zu einer OP, die rund 40.000 € kosten würde. IMA hat die Kostenübernahme rasch bestätigt, welches dem Krankenhaus gleich mitgeteilt wurde. Glücklicherweise stellte sich dann aber heraus, dass doch keine OP nötig war. Währenddessen kümmerte sich eine von der CMCM-Assistance beauftrage Person um meine Frau. 

Zum Glück musste ich also nicht operiert werden. Nun stand aber noch die Rückreise nach Luxemburg an. Anfangs wendete ich mich an ein anderes Unternehmen, bei dem ich auch Mitglied bin. Dieses sicherte mir auch in aller Freundlichkeit zu, dass es alles in die Wege leiten würde, damit ich schnell nach Hause komme. Ich musste jedoch einige Tage auf meine „Fit to Fly“-Zertifizierung warten, sodass mein Rückreiseticket nicht mehr gültig war. Da meine Frau nicht als krank eingestuft wurde, sollte sie sich zudem selbst um den Rückflug kümmern. 

Voller Panik rief ich den Arzt der CMCM-Assistance an. Er klärte mich auf, dass bei der CMCM sowohl ich als auch meine Frau von einer Rückreiseversicherung profitieren. Dies wird aber in der Regel nur genehmigt, wenn die behandelnden Ärzte die Rückreise mithilfe der CMCM-Assistance für möglich beziehungsweise nötig halten. Da meine Frau, bedingt durch eine Thrombose regelmäßig Medikamente nahm, entschied der Arzt der CMCM-Assistance, dass sie mit mir gemeinsam in der Business Class von Singapur nach Frankfurt fliegen könnte. In Singapur wurden wir zum Flughafen chauffiert und in Frankfurt wartete ebenfalls bereits ein Taxi auf uns, das uns sicher und heil wieder nach Luxemburg brachte. 

Nun weiß ich, dass man mit der CMCM gut abgesichert ist und wahrlich nicht auf andere Versicherungs- und Repatriierungsanbieter angewiesen ist.  

 

Lucien KAPP
Mitglied der CMCM seit 1976