Guy Christen, 41 Jahre alt und von Beruf Polizist, war bereits während seiner Kindheit ein begeisterter Naturfreund und Wanderer. Es war schon immer sein Ziel eine große und außergewöhnliche Wanderung anzutreten. Beginn 2018 hat er sich schließlich dazu entschieden 2019 den „Pacific Crest Trail“ in den USA zu meistern welcher sich über 4.300km erstreckt.

 

Guy Christen:

In den letzten 15 Jahren habe ich immer öfters längere Strecken zurückgelegt, ausgestatten mit Rucksack und Zelt. Der Pacific Crest Trail gilt unter den Extrem Wanderer als einer der schönsten Routen.

Es war ein Traum von mir und dieses Jahr wurde dieser in die Tat umgesetzt.

Wenn meine solche Entscheidung trifft, muss man sich natürlich darüber im Klaren sein, dass eine solche Reise auch gewisse Risiken mit sich bringt. Man ist alleine mit seinem Rucksack unterwegs und schläft unter freiem Himmel und das bei sämtlichen Wetterkonditionen.

Guy Christen:

Als ich Ende Mai an der Sierra Nevada auf über 3.000m unterwegs war, gab es in der Nacht so viel Neuschnee, dass ich vom Weg abgekommen und durch eine Schneedecke eingebrochen bin. Dabei bin ich mit dem linken Fuß auf einem aufgeschlagen und umgeknickt. Das Gelenk hat geknackst und der Fuß war sofort angeschwollen. Es hat so geschmerzt dass ich sofort dachte es wäre eine größere Verletzung. Über einen Nebenweg habe ich mich dann wieder hinunter geschleppt bis ich auf eine Straße traf wo mich dann eine Frau mit ihrem Auto mitgenommen hat und mich in der nächstgelegenen Stadt im Krankenhaus absetzte. Dort angekommen mit meinem großen Rucksack und Wanderoutfit war die erste Frage die mir gestellt wurde: ob ich dann überhaupt Krankenversichert wäre, was in den USA keine Selbstverständlichkeit ist.

Daraufhin habe ich meine Mitgliedskarte und Zertifikat der CMCM vorgezeigt was mir viele Türen geöffnet hat und mich um nichts mehr kümmern musste. Aus der Notaufnahme wurde ich zu einem Facharzt geschickt, wo ich mithilfe von Röntgenaufnahmen rausfand, dass nichts gebrochen war. Die Bänder waren lediglich überdehnt und konnte daher nach einer Zwangspause meine Reise Richtung Kanada fortsetzen.

In Folge dessen war meine Erfahrung mit der CMCM mehr als positiv und konnte deswegen meine Reise bis zum Ende durchziehen.

Euer damaliger Slogan „Do wann dir eis braucht / Da wenn ihr uns braucht“ hat in meine Situation also genau zugetroffen und kann die CMCM daher nur empfehlen.

 

Guy CHRISTEN